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Kurze Darstellung des Hauptinhalts der Logik, mit vielen praktischen Beispielen für Gymnasialschüler
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Begriffe von der Liebe zu Gott); denn die Liebe zuGott ist das Gefühl des Wohlgefallens an Gott, ver-bunden mit denr diesem Gefühle angemessenen Stre-ben..." Hier führt er einen allgemeinen Grund (einenVernunftgrund) an. Ein Anderer sagt:Die StadtiV. ist größtentheils abgebrannt." Man fragt ihn:Woher weißt du das?" Er antwortet:MehrereMenschen, die wahrheitliebend sind, haben mir bezeugt,daß sie bei dem Brande selbst zugegen gewesen sind."Er führt also die Auctoritat als hinreichenden Grundseines Satzes an. Was ist demnach ein Beweis?Die Anführung eines hinreichenden Grun-des für die Wahrheit eines Satzes. Führtman nun den letzten hinreichenden Grund an(dieser ist entweder eigene Erfahrung oder Ver-nunfteinsicht); so begründet der Beweis (in Be-ziehung auf den Beweisenden) ein Wissen. Wirdaber der letzte hinreichende Grund nur von einemAndern (einem Menschen oder Gott selbst. . . .)erkannt, führt man aber diesen Andern (von dessenErkenntniß und Wahrheitsliebe man überzeugt ist) alseinen hinreichenden Grund für die Wahrheit einesSatzes an; so ist die Anführung dieses hinreichendenGrundes, dieser Beweis, ein Beweis zur Begründungdes Glaubens, also ein Auctoritütsbeweis.Die Auctoritat wird eingetheilt in göttliche undmenschliche. Wie werden also dis Beweise einge-theilt? In solche, die ein Wissen, und in solche,die ein Glauben begründen. Das Wissen ist ent-weder empirisch (und stützt sich auf Ersahrungsbe-weise), oder rational (und stützt sich aus Vernunft-