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Kurze Darstellung des Hauptinhalts der Logik, mit vielen praktischen Beispielen für Gymnasialschüler
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aber auch weiter nichts. 2) Die Ausnahmesätze(erceptiven Sätze), worin etwas mit der Ausnahmeeines Theils vom Ganzen des Subjekts oder Prädi-kats behauptet wird, z. B. jedes Wasser, das Meer-wasser ausgenommen, ist trinkbar jedes Wasser isttrinkbar, aber das Meerwasser ist nicht trinkbar;A hat gute Kenntnisse, ausgenommen in der Mathe,matik A . . . aber in der Mathematik nicht.

2) Nach der Lussern Quantität. Das Subjektist entweder eine Jndividualvorstellung oderein Begriff. Ist es ein Begriff, so ist dessen Um-fang entweder beschränkt oder nicht beschränkt(z.B. Cicero war ein großer Redner; einige Chri-sten leben, wie Heiden; alle Menschen sind zum Rei-che Gottes berufen). Im ersten Falle ist das Urtheilein singuläres (einzelnes), im zweiten ein parti-kuläres, im dritten ein allgemeines. Auf denUmfang des Prädikats kommt es hier nicht an (z. B.alle Menschen sollen beten und arbeiten; einigeMenschen sollen beten und arbeiten; dieser soll . . .In diesen Beispielen ist das Prädikat dasselbe, nurdie Subjekte sind verschieden). Aber, fragt sich hier,ist der Satz »einige Menschen sollen arbeiten" nichtfalsch, da ja alle arbeiten sollen? Das ist er freilichnicht, da er nicht sagt: »Nur einige sollen arbeiten";aber er ist doch von einer andern Art, als der Satz:»einige Menschen arbeiten nicht." Worin besteht dieseVerschiedenheit? Dem letzten Satze sieht man es an,daß er nothwendig partikulär ist, wenn er wahrbleibe» soll; der andere Satz ist aber nur zufällig