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§. 7 .
Eintheilungen.
Die Eintheilungen der Urtheile ergeben sich fastalle nach den Gesichtspunkten, wonach die Begriffeeingetheilt sind, nämlich:
I. Ar» und für sich betrachtet,sind die Urtheile nach der Quantität und zwar1) nach der innern Quanrität
«) einfache und zusammengesetzte,je nachdem in einem Satze ein oder mehrere Urtheils«akte (Urtheile) ausgedrückt sind. Die zusammengesetz-ten sind ») entweder offenbar, oder b) versteckt,zusammengesetzt. Zu ». gehören 1) die kopulativenSätze (worin entweder mehreren Subjekten ein Prä-dikat, oder einem Subjekte mehrere Prädikate beige-legt werden, oder worin beides geschieht); — 2) diekomparativen Sätze (Vergleichungssätze, in welchennämlich zwischen mehreren Subjekten oder zwischenmehreren Prädikaten eine Vergleichung angestellt wird,z. B. die Israeliten waren weiser, als die Griechen,A hat mehr Glück, als Verstand).
Zu I». gehören 1) die Ausschließungssätze(worin nämlich einem Subjekte entweder mit Ausschlie-ßung anderer Subjekte oder anderer Prädi-kate ein Prädikat beigelegt wird, z. B. Gott alleinist unendlich — Gott ist unendlich, und kein anderesWesen ist unendlich; — dieser ist nur ein Verstandes-mensch — dieser hat zwar einen gebildeten Verstand,