Druckschrift 
Abdias
Entstehung
Seite
30
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3 .

D i t h a.

ßls Deborah begraben worden warund sich der letzte Stein über ih-rem Leibe zu dem Nachbarsteinegefügt hatte, gleichsam als lägensie zufällig da, und bergen nichtfo kostbare Dinge, wie die Kör-per verstorbener Angehörigen, undda sie auch so schwer befundenworden waren und so fest aufeinander lastend, daß keine etwa begierig schweifende Hyäne die Glieder auszuscharren vermochte:ging Abdias nach Hause, und stand vor dem kleinen Kinde. Mirtha hatte in einem anderenGemache eine bessere und tiefere Maüernische ausgefunden. Sie war einstens mit Seide ausge-süttert und mit seidenen Polstern bedeckt gewesen. Esther hatte gerne das schöne Kind Abdiasdarauf gelegt, damit sich sein süßes Lächeln recht heiter von der schönen dunklen grünen Seidehervorhebe. Jetzt waren aber keine solchen Dinge in der Nische vorhanden; denn die Vorhängeund Ueberzüge aus Seide waren herabgerissen, und auf Saumthieren verpackt worden, die Kissenlagen allein da und waren zerfetzt, so daß das, womit sie gestillt waren, ein zartes dünnes

so