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Ist, daß der Fehl ihm Sclavenketten schmiedet.Schlimm war' es allerdings, wenn unser AdelNicht zu Euch stände in so schwerer Zeit.
Tulga.
Nun den», mein Freund! Wenn alle Stützen wanken.So sterbe ich den Heldentod des Königs.
(Während der letzten Worte treten Chlodosinda undUraca ein.)
20. Scene.
Die Bongen. Chlodosinda. Nraca
Tulga (aus Chlodosinda zueilend.)Mein armes Weib! Daß diese TrauerklciderMich an den heißen Schmerz des Tages mahnen!
(Chlodosinda.
So schwer mich auch der Schmerz getroffen hat,Nie wirst Du Chlodosinda klagen hören,
Denn jede Klage hemmt des Mannes Streben-(Drausien hört man Wasfnigetöse u. verworreneStimmen)
So lieb' ich Dich, im vollen Waffenschmuck,Verwegen der Gefahr in's Auge schauend.
Dies Schwerterklirren thut dem Herzen wohl,
Da fühl ich mich als Tochter meines Stammes.Ich bin bei Dir, sei's Untergang, sei's Sieg!Tulga.
So wird mein ähnlichst heißer Wunsch erfüllt,
Und Du wirst mich begleiten in den Kampf?
Chlodosiuda.
Wenn ich der ernsten Kindespflicht genügt,
Werd' ich dem Heere mit Uraca folgen.
Jedoch muß ich zuerst die ird'sche HülleDer thenern Todten sanft gebettet wissenIn kühler Erde mütterlichem Schooß:
Das ist die letzte, heil'ge Pflicht der Tochter,
Die keine fremde Hand mir nehmen darf.