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Ein seltsam Wunder ist an mir gescheh'n:
Mein Lieben und mein Sehnen bleibt bei Dir.
Abtthar.
Komm, folge mir, o eile, zaudre nicht,
Gefährlich kann der Augenblick uns werden.(Beide verlassen den Saal.)
18 . Scene.
Tnlga. Nicator. (aus des Königs Cabinet tretend.)
Tttlga
So sei es denn, mein würdiger Nicator?
Von nun an werdet Ihr an meinem HofDas Amt des Beichtigers bei mir versch'n.
Nicator (verbeugt sich tief.)Ich danke Gott für diese große GnadeUnd werde meinem königlichen HerrnAls treuster Diener stets zur Seite stehn.
Tttlga.
Ich weiß; Ihr habt Euch jetzt ja schon bewährt.Noch heute wird dies wunderbare Mädchen,
Von jedem klösterlichen Zwang befreit,
Einzieh'n in meines Schlosses weite Hallen.
Doch sagt, wo weilt sie? Hält sie sich verborgenVor meinen Blicken, die nur sie erspähn?
Nicator.
So hätte ich mich also nicht getäuscht?
Mir ahnte Flucht, als dieser AbgesandteDer Vasconen hier erschien. Drum gab ichStrengste Ordre und gemessenen Befehl,
Daß Niemand in der ersten Stunde den Pallast,Es sei denn mit Erlaubniß, hier verlasse.
Tnlga.
Sehr gut! — Doch horch! was ist? Welch' ein
Tumult?
(Er reißt die Flügelthüre auf.)