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Das ist in der That auch sehr wichtig und desto wichtiger,je tiefer die Hufe in eine nasse Wiese oder einenSumpf einsinken. Man thut selbst dabei am bestenweiter nichts als dem Pferde die Richtung anzudeuten,nach der es am schnellsten aus dem Sumpf hinauskommt.Im übrigen muss es sich selbst helfen und thut es auchmit möglichster Geschicklichkeit. Der Reiter macht sichihm recht leicht und hebt sich an den Knieen im Sattel,mit den Händen die Mähnen ergreifend, um Sicherheitzu haben und das Pferd nicht zu beunruhigen.
Wird man dem Pferd augenscheinlich zu schwer,dann heisst es schnell hinunter und führen. Dabei lässtman wieder so viel Freiheit, dass das Pferd seine krampf-haften Sprünge auszuführen vermag, um aus dem Morastlos zu kommen. —
Nun kommt man aus dem Sumpf endlich an einenBerghang, den man hinaufreiten muss. Pferde könnenziemlich steile Hänge hinauf und hinunter klettern, wennsich der Reiter richtig verhält. Beim Hinaufreiten neigtman den Oberkörper nach dem Pferdehals, nimmtsicheren Knieschluss, lässt dem Pferde viel Luft, und,wenn es steil steigt, greift man in die Mähne. Nichtaus Angst, sondern aus Vorsicht. Einmal um nicht,veranlasst durch einen unvorhergesehenen Umstand, vor-schnell in die Zügel greifen zu müssen und dadurchdas Pferd rückwärts umzureisen, dann auch, um nichtselbst mit dem Sattel nach hinten hinunter zu rutschen.Die Bügel bleiben auf der Mitte des Fusses und werdennicht ausgetreten.
Auf der andern Seite geht es den Abhanghinunter und dazu legt der Reiter sein Gewicht umso mehr nach hinten, je steiler es hinabgeht. DieFüsse werden etwas vorgestreckt und in die Bügel ge-stemmt, damit der Reiter im Sattel nicht vorrutscht.Die Zügel müssen wieder möglichste Freiheit gestatten,aber bereit sein zu allem. Heutzutage ist man beiunserer Kavallerie so weit, dass die Pferde ganz steile