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Der Reitsport
Entstehung
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äusseren (linken) Zügel, mit der Vorhand in die Wendungzu führen (siehe Thätigkeit des äusseren Zügels beijeder Wendung). Bei der Linkswendung verfährt manumgekehrt. Das Verschieben der Hand muss aberwenig merklich sein.

Die Schenkelthätigkeit ist dieselbe wie beim Reitenauf Trense, muss aber noch ausgeprägter und deutlichersein, weil die Schenkel die eine Hand noch mehr unter-stützen müssen, wie vorher beide.

Die Figuren 39 und 40 sollen die Drehungen derFaust verdeutlichen.

Fig. 40.

5. Führung mit der Kandare.

Der Anfänger thut am besten, nicht gleich vomersten Tage an mit der Kandare allein führen zu wollen.Diese ist in der Hand eines Unerfahrenen und daherauch noch Ungeschickten verzeihen Sie deshalbetwas gefährlich, weil ihre Wirkung eben soviel schärferwie die einer Trense ist. Bisher war auch der Reiteran die Führung mit zwei Händen und geteilten Zügelngewöhnt.

Er schiebe daher ruhig den Schieber der Kandaren-zügel bis an das Keilende der Zügel heran und ergreifeKandaren- und Trensenzügel wie die Zügel der Doppel-trense mit beiden Händen und geteilt. In jeder Handist also ein Kandarenzügel und ein Trensenzügel, der