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Das Schereschlagen. Es entsteht aus dem vorigen.In der Luft aber werden die Beine übereinander weg-geschoben, sodass man beim Abschwingen'rücklings aufdas Pferd zu sitzen kommt.
Greifen nach den Bügeln oder Versuchen,einen Gegenstand von der Erde aufzuheben.Zuerst wählt man höhere, dann immer kleiner werdendeGegenstände, zuletzt müssen sie kaum an die Bügelreichen. Die Gewandtheit der Indianer und andererReitervölker zu Pferde beruht auf häufiger Ausführungsolcher Übungen.
b) Der richtige Sitz (Fig. 14.U. 15). Gleichgewichtund Schluss haben ein gewisses Zusammenleben vonReiter und Pferd herbeigeführt. Aber des Reiters Sitzist noch ungeregelt, da er bisher lediglich dem Zweckediente, den Körper auf dem Pferde zu erhalten. Dasist nur anfangs der Zweck der Reitübungen. Ist ereinigermassen erreicht, dann tritt die Hauptsache in denVordergrund, nämlich die Ausübung der Herrscher-rechte des Reiters, die auf seiner eigenen Sicherheitund Selbsthaltung zu Pferde beruht. Unter Haltung desReiters versteht man das Festhalten des richtigen Sitzes,unter Selbsthaltung das Vermögen des Reiters, die vor-erwähnte Haltung unabhängig von allen Gegenwirkungendes Pferdes aufrecht erhalten zu können. Dazu bedarfes einer besonderen Anpassung des Reiterkörpers andas Pferd.
Der Jahrhunderte alte Umgang des Menschen mitdem Pferd, die Ausübung des Reitens haben besondereRegeln für den Reitersitz gezeitigt, die jeder befolgenmuss, wenn er nur einigermassen als Reiter gelten will.
Je sorgfältiger der Sitz geregelt sein wird, destosicherer wird sich der Reiter zu Pferde bewegen, destozwingender werden seine Einwirkungen auf das Pferdsein können.
Wir betrachten jetzt die Haltung des Reiters imrichtigen Sitz.