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anzunehmen, sondern tragen auch bedeutend dazu bei,dem Anfänger ein erhöhtes Sicherheitsgefühl zu Pferdezu verleihen, das ihm so notwendig ist, wenn‘er über-haupt als Reiter etwas gelten will. Von diesen beidenGesichtspunkten aus müssen wir sie betrachten. Siesollen Muskeln, Sehnen und damit die Gelenke desReiters so „frei“ zum Gebrauch machen, dass er seineneinzelnen Körperteilen beliebige Stellungen und Lagenzu einander anweisen kann.
In der durch die Freiübungen entstehenden all-gemeinen Geschmeidigkeit der Muskeln und Sehnenliegt die Vorbedingung zur günstigsten An- und Auf-einanderreihung aller Körperteile, in dieser liegt wiederdie Sammlung der Kräfte im Gleichgewicht des Körpers,die freieste Bewegung in engster Geschlossenheit allerTeile. Daraus entsteht die Bereitschaft zum raschestenHandeln.
Wir nehmen die Freiübungen zunächst im Stehenund dann in der Bewegung vor und theilen sie uns einnach den Zwecken:
1. in solche, die der Gewandtheit einzelner Körper-teile und des ganzen Körpers dienen sollen;
2. in solche, die das Selbstvertrauen des Reiterszu heben imstande , sind.
Bevor man sie am stehenden Pferde beginnt,legt man die Trensenzügel mit ihren rauhen Seiten! an-einander und knotet sie fest zusammen. Den Knotenlegt man so vor sich nieder, dass man ihn schnellwieder ergreifen kann, wenn es notthut, und lässt danndie Arme lang am Körper herabhängen. In der Be-wegung nimmt man die Übungen auf einem Pferd ander Longe vor. Später fällt die Longe fort.
Ich wende mich.zunächst zu den Freiübungen unter i.
Zum Beginn der Übungen nimmt man die allgemeinbekannte Stellung mit „Hüften fest“ an, welche demganzen Körper einen gewissen strammen Halt giebt, in-dem sie dem Kreuz, den Schultern und der Brust eine