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Der Reitsport
Entstehung
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Beim gewöhnlichen Absitzen verfährt man um-gekehrt, wie vorher beim Aufsitzen. Man führt dasrechte Bein nach links hinüber und lässt sich ruhig aufdie Erde sinken.

Will man sich aber in einem Zuge abschwingen,dann übe man das Beinschweben nach hinten. Manstützt die Hände vorn auf die Decke auf und schnelltdie Beine durch einen kräftigen Abstoss aus den Knieenso nach hinten empor, dass man dort in der Luft mitden Absätzen zusammenschlagen kann.

Um nun gleichzeitig abzuschweben, braucht mandem Oberkörper nur mit einem Schwung nach aufwärtseinen solchen nach links seitwärts zu geben und benutztdazu den rechten Arm und die rechte Hand, währenddie linke Hand und der linke Arm als Drehpunkt dienen(siehe Fig. 12).

Jedenfalls macht diese Art des Abschwebens einensehr hübschen Eindruck, wenn es gewandt ausgeführtwird. Wer es schon früher am Barren und Reck geübthat, der übe es jetzt oft am Pferde und er wird sehen,dass er dadurch Zuversicht und Selbstvertrauen sowieVertrauen zum Pferde gewinnt.

Nach dem Absitzen macht man sich wieder mitdem Pferde zu thun. Man hebt ihm die Beine auf,streichelt, klopft und füttert es aus der Hand. Gelegent-lich kann man auch unter dem Pferdebauch hindurch-kriechen. Für den Reiter ist das ein Gradmesser fürseine Angst vor dem Pferde; ein gut geschultes Pferdverträgt es ohne Anstand.