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lieh überflüssig war .. . aber das war das Vornehme. Dergroße Garten ... bis zur Trave hinunter . . . und daszurückliegende Haus mit der Auffahrt, der Kastanienallee ...Nun wird es also geteilt. Benthien wird vor der einenTür stehen und seine Pfeife rauchen und Sörenson vor deranderen. Ja, ich sage auch .Gott besohlen', Onkel Justus.Es ist wohl niemand mehr vornehm genug, um das Ganzezu bewohnen. Gut, daß Großpapa es nicht mehr zu sehenbekommt . . ."
Die Trauerstimmung lag noch zu schwer und ernst inder Luft, als daß Tony ihrer Entrüstung in lauteren undstärkeren Worten hätte Ausdruck geben mögen. Es waram Tage der Testamentserössnung, zwei Wochen nach desKonsuls Ableben, nachmittags halb sechs Uhr. Die KonsulinBuddenbrook hatte ihren Bruder in die Mengstraße gebeten,damit er sich mit Thomas und Herrn Marcus, dem Pro-kuristen, an einer Unterredung über die Verfügungen desVerstorbenen und die Dermögensverhältnisse beteilige, undTony hatte den Entschluß kundgetan, gleichfalls an denAuseinandersetzungen teilzunehmen. Dieses Interesse, hattesie gesagt, sei sie der Firma sowohl wie der Familie schuldig,und sie trug Sorge, dieser Zusammenkunft den Charaktereiner Sitzung, eines Familienrates zu verleihen. Sie hattedie Fenstervorhänge geschlossen und trotz der beiden Parafsin-lampen, die aus dem ausgezogenen, grüngedeckten Speisetischbrannten, zum Überfluß sämtliche Kerzen auf den großenvergoldeten Kandelabern entzündet. Außerdem hatte sie aufder Tafel eine Menge Schreibpapiers und gespitzter Blei-stifte verteilt, von denen niemand wußte, wozu sie eigentlichgebraucht werden sollten.