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5 (1847) [Fou - Gir]
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Fox.

in Beziehung auf die inneren wie rückstchtlich der äußeren Verhältnisse das großherzigeliberale System von Fox vor dem engherzigen Reactionssysteme Pitl's den Vorzug.Gerade weil diese Greuel, mehr als alles Andere, überall vermittelst der wahren öffent-lichen Meinung von der Befolgung des Beispiels der Franzosen abschreckten, bedurfte esebenso wenig der unterdrückenden als der kriegerischen Maßregeln; um in England dasKönigthum zu retten, hätte nimmermehr vierzig Jahre lang, bis zu dem durch eine neuefranzösische Revolution gegebenen Antriebe, die Befriedigung der von Pitt selbst früherals gerecht und nothwendig anerkannten Reformen Hintertrieben werden sollen. HätteP i tt mit Muth und Besonnenheit gemäßigte Reformen im Vereine mit seinen Gegnernselbst bewirkt und alle Würdigen und Verständigen im Abscheu nur gegen französischeAusschweifungen befestigt, statt durch seinen Vernichtungskrieg gegen das neue Frank-reich dort dem blutigen Terrorismus innern Halt und das Ansehen einer heroischen Ret-tung der Nation zu geben und statt durch Unterdrückung selbst der bestehenden Freiheitenin England gegen die Regierung zu empören: alsdann würde diese wenigstens nie durchgrößere Gefahren bedroht gewesen sein, als sie es durch das Pitt'sche Unterdrückungssystemwurde. Gerade das, was seine Freunde zur Rechtfertigung seiner Maßregeln anführen,beweiset gegen deren Nothwendigkeit, nehmlich die Zustimmung der Gemeinden, über-haupt der achtbaren und «ermöglichen Bürger zu denselben und die dem Könige bei seinerWiedergenesung vom ganzen Volk gegebenen Beweise treuer Anhänglichkeit undmonarchischer Gesinnung. Es ist zwar keineswegs schwer für eine kluge, in Achtungstehende Regierung, durch ein schreckliches Allarmgeschrei die «ermöglichen und wohlge-sinnten Bürger in Furcht zu setzen, so furchtbare Zerstörungsscenen, wie man sie alsFolge misbrauchter Freiheit anderwärts vor Augen sah, möchten sich trotz entgegenge-setzter Verhältnisse auch bei ihnen wiederholen. Durch diese Furcht, und wenn manvollends noch, wie Pitt, Volksleidenschaften des Nationalhasses und Nationalstolzeszu Hilfe ruft, kann man freilich das Urtheil der Meisten so verwirren daß alle von derRegierung zur angeblichen Rettung ergriffenen Unterdrückungsmaßcegeln, auch wenn sie«ine großartigere Politik völlig unnöthig hätte machen können, dennoch Billigung finden.Dieses Kunststück der Tyrannei ist alt. Aber je mehr der einflußreiche, bedeutende Theildes Volks seine Liebe für friedliche gesetzliche Ordnung und seine gemäßigte Gesinnung be-wies, um so leichter war eS einer würdigen kräftigen Regierung, zumal in einem Volke,wo gesetzlicher Sinn und politische Bildung so verbreitet und befestigt sind wie in Eng-land , ohne Reactionssystem die Ruhestörer zu zähmen.

In Beziehung auf die auswärtige Politik verdient von der Zcitan, als erst spä-ter eine französische und namentlich dieNapoleon'sche Uebernnzcht und Eroberungssucht dieFreiheit und rechtliche Ordnung und das Gleichgewicht der europäischen Staaten wahrhaftgefährdete, Pitt's energische kriegerische Anstrengung und seine stets neue Vereinigungder übrigen Regierungen gegen den gemeinschaftlichen Feind volle Anerkennung. Uebereine so gemeine materialistische und unpolitische Krämergesinnung, daß ein Staat, Gliedder völkerrechtlichen europäischen Ordnung, durch deren Bestand es seine rechtliche Sicher-heit besitzt, sich lossagen dürfe von der Pflicht des Kampfes für die Erhaltung dieser Ord-nung, war selbst Pitt's Politik erhaben. Diese Anstrengungen verdienten also, alsendlich, nach so vielen blos im Namen des Königthums unglücklich geführten Kriegen, auchim Namen der Volksfreiheit gekämpft wurde, den Erfolg, der ihnen acht Jahre nachP itt's Tode zu Theil wurde. Dagegen war derj enige Krieg, welchen Pitt gegen dasbeinahe von ganz Europa und von inneren Empörern angegriffene oder bedrohte Frank-reich begann, der blutige Krieg, der viele Jahre lang für die Interventionund Restauration, für die Volksunterdrückung und gegen die Volksfreiheit, dieser Krieg,welcher auf so völkerrechtswidrige Weise geführt wurde, eines britischen Staatsmannes,eines Sohnes des großen Eh atam unwürdig. Er war ungerecht und unpolitisch zu-gleich. Er verdiente den unglücklichen, seinem Zwecke ganz entgegengesetzten Erfolg, dener, trotz der Ungeheuern Belastung von England, zum Glück der europäischenFreiheit, während der ganzen Lebensdauer von Pitt und noch lange nachher stetshatte. Wie früher der Königsmord und die ganze grauenvolle Schreckens- und dann die