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1 (1845) [Aac - Aus]
Entstehung
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XXXIV
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Vorrede zur neuen Auflage.

brechungen fortzusetzen. Sv mußten denn unvermeidlich hier und da Lücken entste-hen oder Lückenbüßer ausgenommen, an sich unpassende Verweisungen und Ein-rückungen gemacht werden. Gar manche zu lange Artikel wurden nun nicht gekürzt,um nur jene Forderung des Fortgangs des Werks beschwichtigen zu können, oderauch wegen der Wahrheit, welche die Entschuldigung jenes Gelehrten enthielt,der bei dem gelehrten Freunde den zu langen Brief damit entschuldigte,daß erheute keine Zeit habe, einen kurzen zu schreiben."

Jetzt, wo die Arbeit der Ergänzung und der Verbesserung wenigstens so große Zeitnicht erfordert und ein reiches Material bereits vorhanden ist, dürfen wir wohl einegrößere Vervollkommnung des Werks, mehrere hundert neuer Artikel und we-sentliche Ergänzungen und Verbesserungen, oft Umgestaltungen der frühem Ar-tikel versprechen.

Wo nun diese Artikel von fremden Mitarbeitern herrühren, da werden wirnatürlich, wo möglich, die nöthigen Ergänzungen und Veränderungen von denVerfassern der Artikel zu erhalten suchen. Ist dieses nicht thunlich, dann werdenwir, um diesen Verfassern nicht zu nahe zu treten, jede etwaige Auslassung in ih-ren Artikeln durch zwei Striche (-), jede Veränderung dagegen und jeden

Zusatz dadurch bezeichnen, daß wir diese Ergänzungen oder Veränderungen zwischenzwei Kreuzchen (-H) setzen.

Den schweren und schmerzlichen Verlust, welchen das Werk während des Drucksdes XI. Bandes durch den Tod Rotte ck's erlitt, suchen wir soweit möglich zu er-setzen durch Beibehaltung seiner zahlreichen Artikel, so wie dadurch, daß sein Sohn,vr. Hermann von Rotteck, welcher im Sinn und Geist des Vaters der ver-nünftigen freien Entwicklung des Vaterlandes sein Leben widmet und bereits durchmehrere politische Schriften sich rühmlichst bewährte, dem ausdrücklichen väterlichenWunsche gemäß in die Redaction eintritt.

Und hiermit sei unser wohlgemeintes Unternehmen dem Wohlwollen unsererMitbürger und dem Schutz und Segen des Himmels empfohlen!

Carl Welcker.

Mit den obigen Ausführungen meines hochverehrten väterlichen Freundes undLehrers und nunmehrigen Mitredacteurs, C. Welcker, erkläre ich mich vollkommeneinverstanden und werde alle meine Kräfte aufbieten, um dem aufgesteckten Zieleso nahe als möglich zu kommen.

Hermann v. Rotteck.