— 10 —
Und weit und weiter zuckt die GluthUnd Alles bebt vor Kampfesmuth,
Männer, Knaben und Greise werben
Heiss um das Loos, für die Heimat zu sterben.
Schlachtlieder dröhnen, aufdonnert das Land
Vom Sturmschritt des Volks, das die Freiheit verband!
-ojgc -
6 .
Ave Maria.
Mary.
Ave Maria, Königin!
0 schreite durch der Nächte SchoossAuf weichen Sohlen, lichtumflossen,
Pie Pu so oft in’s wunde HerzTrostreichen Balsam mir gegossen.
Der Sturm braust über die Haide dahin —
0 komm, erleuchte meinen Sinn!
Maria, ich bin ein Bohr im Winde,
• Hilf Deinem Kinde,
Ave Maria, Königin!
Wo weilst Du, Geliebter, im schrecklichen Dunkel?Wer bettet Dein Haupt zu erquickender Ruh’
Wer deckt Dich mit liebenden Händen zu?
Und weicht die Nacht —
Wer schirmt Dich im Getümmel der Schlacht?
Pfeil und Lanzen fallen wie Schlossen,
Wehe, weh’ mir! AusgegossenAuf der Unser’n ehernen WallDer Rosse Schwall —•
Sie brausen heran —•
Heiland der Welt —
Norman! Norman!
Er wankt — er fällt —
Ave Maria, Königin!
Hin durch die Meerfluth wandelst Du,
Und es verstummt ihr wildes Tosen;
Du lächelst, und aus Fels und DornErblühen sommerliche Rosen.
Wir sind ein Nichts mit uns’rer Macht —
Sei uns’re Wehr in heisser Schlacht!
Die Du liebst, bewahre vor Schaden —
Du bist voll Gnaden,
Ave Maria, Königin!
—c{go-