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Moralisch? Rtligionslchre.
tern und wärmern Jahreszeiten, vermehren die Man-nigfaltigkeit der Geschöpfe, ihrer BeschäftigungenUnd Verbindungen.
Wie wunderbar ist der Bau der Pflanzen undThiere! in jedem Himmelsstrich gedeihen diejenigenPflanzen, welche für die daselbst befindlichen Thiereund Menschen die nützlichsten sind. — Die Triebe,Anlagen und Geschicklichkeiten der Thiere sind unend-lich verschieden, und zu ihrer eigenen Erhaltung sehrzweckmäßig eingerichtet, Sie sorgen für ihre Jun-gen , bauen Nester, Höblen, legen Vorrathskam-mern auf den Winter an, vertheidigcn sich mit ihrennatürlichen Waffen gegen ihre Feinde, wissen dieZeit, wenn sie sich in die Erde vergraben, oderin Heerden sammeln , und in wärmere "Gegen-den fortziehen muffen. Sic wissen sich durch Ge-walt oder List ihre Nah'rung zu verschaffen, und imWasser oder in der Luft, oder auf der Erde die zweck-mäßigsten Bewegungen zu machen. Die Raubthier«sind in geringerer Anzahl da, als die andern. JurErhaltung jeder Thiergattung läßt die Natur eineverbalknißmäßig große Anzahl von jedem Geschlechtentstehen. Alle Thiere genießen nach ihrer ArtGlückseligkeit, und viele werden als Mittel von denMenschen gebraucht. ^
Der Bau des menschlichen Körpers, seiner Au-gen, Ohren, Sprachwerkzeuge, Hände und'Füße,Eingeweide u. s. w. ist sehr zweckmäßig. Die klei-nen Kinder sind hütflos. damit sich die ältern Men-schen ihrer desto länger annehmen, wodurch das ge-sellschaftliche Band der Menschen desto fester geknüpftwird. Der menschliche Geist ist mit allem ausge-