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2 (1817) Moral, Naturrecht, moralische Religionslehre
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Moralische Religionslehre. toz

rüstet, was nöthig ist, Erfindungen zu machen, sichselbst zu kultiviren, die Erde zu bearbeiten, und ihreGeschöpfe zu seinen Zwecken zu gebrauchen. Werhalbem Menschen Verstand und Willen gegeben?Wer hat die heiligen Gesetze der Sittlichkeit in seineVernunft gelegt? ,

Die Sonne stehet im Mittelpunkt unseres Plane-tensystems. Um sie bewegen sich die Erde und anderedunkle Weltkörper, (Planeten und Kometen). DieMonden drehen sich in kleinern Kreisen um die größer»Planeten herum, und erleuchten sie, wenn die Sonnenicht mehr scheinet. Alle Fixsterne sind Sonnen,deren jede wahrscheinlich wieder ihre Welt von klei-nen Himmelskörpern oder Planeten um sich hat.Welche unzählige Menge von Sternen stehen in derMilchstraße: und welche ndch größere Menge ent-halten die Nebelsterne! So weit dgS Auge mit denbesten Instrumenten sehen kann, ist alles dicht mitWcllkörpern besäet. Und wie groß muß die Zahl allerlebendigen und vernünftigen Wesen aus diesen Mil-lionen von Sternen seyn! Wie groß, weise undmächtig muß der Geist seyn, der dieses unermeßlicheGanze geschaffen hat und regieret!

tz. 127.

Es ist nur ein Gott. Denn die Idee eines ein-zigen Gottes thut der Vernunft völlig Genüge. Weiler daS vollkommenste Wesen ist, (und daß wir ihn unsso vorstellen müssen, dazu dringt uns die moralischeVernunft); so ist er auch allein im Stande, die Weltzu schaffen, zu erhallen und zu regieren. Auch dieOrdnung und Harmonie im ganzen Plan der Welt