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2 (1817) Moral, Naturrecht, moralische Religionslehre
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Moralphilosophie.

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Beyspiel andern darin vergehen. Wir sollen GotteSGesetze heilig halten, sie gern und obne Widerstreit derNeigungen erfüllen; die Welteinrichtung im Ganzenbilligen; mit unserm Schicksal zufrieden seyn; Gottfür das empfangene Gute danken; und in allen Din-gen auf ihn unser Vertrauen setzen.

Hl. Von den Mitteln, zur Tugend zu gelangen.

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Juden Tugendmitteln gehört alles das, warTugend in dem Menschen wirkt, alles, was der Menschan sich selbst thun kann, um immer besser zu werdeinSie sind 1) Mittel, um die Kenntniß der Pflichtenzu entwickeln und aufzuhellcn, 2) das sittliche Bcuc«thcilungsvermögen zu üben, z) das sittliche Gefühl zubeleben, 4) die sinnlichen Hindernisse der Tugend

wegzucaumcn, und die eigennützigen Triebe der sittli-chen Vernunft unterzuvrdnin.

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Die sittliche Ausbildung dis Charaktersbestehet in Acndsrung des Herzens und stetem. Fort-schreiken zu einer bessern Sinnesart. Der Menschsoll Key dieser Besserung stets den Zweck haben - rein«dauerhafte sittliche Gesinnung in sich zu befördern.Cs ist nicht genug, t) wenn er nur einzelne gute Vor-sätze fasset, und nicht im Ganzen bessere moralischeGrundsätze befolgt, 2) oder aus Gutherzigkeit unhTemperament das Böse meidet, z) oder aus Klugheitsich eines aussern guten Lebenswandels befleißiget.

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