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nen, indeß eben diese Kraft ohne Zweifel mit der Selbst-oder Freythätigkeit innerlich zusammenhangt, und folglichdem Willen nach seiner Bestimmung angehört. Woher dieseSonderbarkeit? — Und wie könnte dabey oder dadurchein Fortschritt zum bessern Statt finden? — Solche Be-wandtniß hat es mit der „Terminologie" im Gebieteder Philosophie!
Uebrigens dürfte man eine dreyfache Bestimmung desWortes unterscheiden: i) die pädagogische in Bezugauf das Höchste, wo dasselbe zuerst als göttliches Wort inder Gestalt der äußern Offenbarung hervorgeht; 2) diewissenschaftliche, da ohne dasselbe keine Mittheilung undkeine Verständigung möglich ist, und die Mittheilung zu-nächst an die eigene Hervorbringung so gewiß fich anschlie-ßet, als noch irgend ein Band der Menschlichkeit besteht,und wo insbesondere mit dem Sinne für die Wahrheitdas Streben nach dem Besten der Menschheit innerlichverknüpft ist, so daß der Trieb zur Vervollkommnung mitjenem zur Nachahmung, vermöge einer solchen Verbin-dung der Sympathie mit der Vernunft, schön zusammenwirkt;und 5) die praktische, in Bezug auf das Uebersinnlicheund Sinnliche, wie da, im Kreise des Lebens beyde Ge-genstände zusammentreffen, angehörend dem Reiche derMenschheit: wo eben die Sprache als Bildungsmittel imweitesten Umfange vorkommt, und besonders die Wahrhaf-tigkeit als das erste Nothwendige hervorgeht. Nur so,nur in diesem Elemente, ist das Wort bindend und bil-dend, — verbindend den Menschen mit dem Menschen,wie da Einer auf den Andern stets bildend einwirken soll,und wie dann, wenn solche Grundlage nicht fehlet, auchder gesellschaftliche Trieb mit jenem zur Vervollkommnungschön zusammenwirkt. Dann werden die schönsten psychi-schen Bande geknüpft: Zutrauen mit Zuneigung, Achtungmit Dankbarkeit, Liebe mit Ehrfurcht u. s. w. verschönerndas menschliche Leben. Und das Wort dienet demselben,indem zugleich die Zeit und eine schöne Gewohnheit ihr