Band, welches eine solche Einwirkung vermittelt und mög,lich macht, zu erforschen. Hier liegt ein Wunder für jedemenschliche Wissenschaft.*) Und wenn, wie bekannt, schondie frühere Spekulation mehr als Eine Hypothese aufgestellthat, um dieses Wie zu erklären; so erhellet nun desto mehr,daß auch dasselbe zu dem Geheimnisse der Schöpfung ge-zahlt werden müsse. Denn mochte ein solcher Versuch,eine solche Hypothese auch Anfangs erglänzen im Gebieteder Wissenschaft: jetzo sind diese spekulativen Kunststücke wievergessen, wo nicht eben die Geschichte der Philosophie oderphilosophischen Systeme sie aufführt. So weit ist dieser alteStreit zwischen Spiritualisten und Materialisten selbst aufgeho-ben. Aber das Gebiet der Philosophie hat darum nichts ver-loren, sondern vielmehr gewonnen in anderer Hinsicht; Zeitund Kraft mögen um so mehr solchen Gegenständen, die imBereiche der menschlichen Fassungskraft liegen, gewidmetwerden.
Noch weniger soll unS die Erklärung, welche dieIdentitätsschule über diesen Fragepunkt gab, aufhalten,fordert sie gleich einige Auszeichnung. Wenn Geist undKörper nicht wesentlich verschieden, und folglich keineswegszweyerley Substanzen sind: so mögen sie freylich gleich-artig heißen; und — die Schwierigkeit ist, dem Worteoder Scheine nach, gehoben! Eine neue aus dieser Schulehervorgegangene „Logik" hat uns jüngsthin gesagt: „DieAußenwelt kann auf den menschlichen Geist einwirken, weilKörper» und Geisterwelt dem Wesen nach Eins, nurder Form nach verschieden, eben so wenig einan-der entgegengesetzt**) als Eins und dasselbe***), son-dern ursprünglich gleich und verwandt sind. Gleiche und
*) Man vergl. Fenelon: „Oe I'existeuce cle Oieu" '^om. sec.in 4 , r karis ,787, P. 7Y.
*'> — feindlich oder auf trennende Art!
*") Nicht Gins und dasselbe, und doch wesentlich EinS: welcherWiderspruch oder welch ein— Spiel!!