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sammenwirken. Daher auch eine spekulative Schwärmerey,Schwindeley u. s. w. Insbesondere ist das bekannte Be-griffespiel unter dem Namen (ohne die Sache) „Philosophie"nicht denkbar ohne Mitwirkung der Phantasie. Und wie ha-ben in der letzten deutschen Schule Scholastisches und Ae-sthetischeS zusammengcspielt! Daher ein neuer, geschmink-ter Formalismus, eine ganz eigene Verbindung derFormeln und Floskeln, wo insbesondere diese halbePoesie, halben Metaphern, Tropen, rc., auf die jugendlichenGeister, denen das Bessere in Absicht der Wissenschaft nochunbekannt war, so blendend einwirkten. Noch ist diese Pe-riode nicht ganz vorüber. Und, welche neue Gefahr drohetjetzt, nach einer bekannten Wendung deutscher Wissenschaftzum Behufe jenes PositivismuS, und zwar gerade bey LeaBesseren, da ihrem Gemüthe daS Reale, welches dort ih-nen als das einzige wissenschaftlich bekannt geworden, nichtgenügen kann! Um so mehr liegt daran, daß die Sache,welche der Philosophie Gegenstand ist, erfaßt und daher imentscheidenden, bestimmtesten und durchgreifenden Gegensätzederselben mit dem Materialismus in jeder Gestalt hervor-gehoben werde!
6. Ein Sachvermögen des Geistes zunächst i»Absicht auf die Wissenschaft.
Dieses ist das Wahrnehmungsvermögen, wenndas Wahre, neben dem Guten und Schönen aufgeführt,insbesondere der Wissenschaft zufällt, wie daS Gute demLeben und daö Schöne der Kunst.
Und wie auf dem untergeordneten Standpunkte auchdaö Physische am Prädikate des Wahren Theil nimmt; stergibt sich ein doppeltes Wahrnehmungsvermögen: das hö-here und niedere, oder bestimmter: das metaphysischeund physische. Erstereö mag dann auch Vernunftheißen, indem jedoch eine engere Bedeutung des Wortes,so weit, eintritt. Denn als Vermögen der Ankündigungdes Uebersinnlichen bezieht sich dieselbe auf daS Ganze, auf