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So tauchte dieser KanticiSnmS jüngsthin da und dort wie-derum auf, nachdem der sogenannte absolute Idealismuss daS Identitätssystem) über diesen Ocean hingefahren, undnicht wiedergekommen war, — seine Nolle bereits, da unddort, auS- oder durchgespielt hatte. Jedoch wir kehren zuunserer Lehre von dem Sinn als Vermögen zurück, soweit derselbe hier nach solchen Anlässen vorläufig, in dieserpolemischen Richtung für die Sache, besonders zur Sprachegebracht werden muß.
Dem Gesagten zufolge gibt es weder einen äußernnoch einen inner» Sinn: jener Ausdruck wäre pleona-stisch, und dieser ein Widerspruch. WaS aber den geprie-senen „Sinn für das Ueberfinnliche" betrifft; so wird jadieser dem einen Menschen zu - und dem andern Menschenabgesprochen, gerade wie der moralische und religiöse Sinn,zumal der zartere und tiefere, heiße er dann Sinn für dasWahre und Gute, die Tugend, die Wahrheit, oder Sinnfür das Höchste — Gott. Selbst der Natur - und Kunst-sinn kommt unter diesem Gesichtspunkte vor. Aber so er-scheinet ja der Sinn als ein Erworbenes und folglich Sub-jektives, während jener Sinn, der sich als Vermögen aufdaS Physische bezieht, als ein Allgemeines und so als einObjektives erkannt wird. Und wenn diese Bedeutung dieeigentliche ist, so muß jene für metaphorisch erklärt werden.Nur indem das Metaphorische ingehei'm nach- oder einwirkt,kann das Widersprechende, was offenbar in dem„Sinn für das Ueberfinnliche" liegt, nicht stören. Und wo-hin weiöt der „rege, lebendige Sinn " für das Höhere die-ser Art? Im Kontraste mit dem Treiben des Sinnlichge-stimmten, sey auch derselbe nur ein geheimer Gegensatz,wird dann jener Ausdruck desto ansprechender. Wennhingegen, wie selbst in einer neuen Grundlegung zur Psy-chologie, der Sinn für daS Ueberfinnliche wie ein dem Men-schen Angebornes vorgestellt wird; so ist wohl eine Ver-wechselung des Subjekiiven mit dem Objektiven vorgegan-gen: und diese muß um so mehr bemerkt werden, wenn