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Lehrbuch der höheren Seelenkunde; oder: psychische Anthropologie : eine Vorarbeit in Absicht auf die Hauptlehren vom Höchsten der Menschheit ; auch für Kirche und Staat
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Natur, sey eS die geistige oder physische, ist da Anlage.Eine gefallene Natur Unsittlichkeit, da und wie solchenur einem Menschen als Subjekte einwohnen kann, so wiedie hohen, reinen, schönen und edeln Naturen --- Sittlich-keit, zumal die höhere, sind daher grobe Mißgriffe, und nichtnur als Popularitäten (trotz einer hohen, ästhetischen undspekulativen Miene) scharf abzuweisen, sondern auch alsgrober und weitgreifenver Zrrthum, ja als ein maSkirterNaturalismus (Materialismus) ganz verwerflich. Im beste»Falle findet sich da, in den reinen rc. Naturen, einer Artvon Konkretion: die objektive Menschheit ist mit der subjek-tives zusammengefaßt; und im Ausdrucke dringt dann erste-re vor. Allein eS soll ja bey jener Sprache der volle wis-senschaftliche Ernst gelten. Und wie könnte diese Konkre-tion eine gültige Metapher heißen, da gerade hier, wo eSauf das erste Subjektive, d. h. das Ethische ankommt, derFreyheitSbegriff mit seinem Ernste eintritt, und so wie vielmöglich den eigentlichsten, wie den bestimmtesten, Ausdruckfordert? Jedoch dieser Hauptpunkt fällt der Ethik zu.

Noch mag hiebeydas Menschliche" eine beson-dere, auSzeichnende Betrachtung, obwohl mit Beschränkungauf unseren Zweck, erhalten.

Man kennt das klassische Wort: Die göttlichen undmenschlichen Dinge (Uer ckivinae sl^ue liumanse",Uerum Uumgnarum ckivinarum^ue" etc.); und be-kannt ist nicht minder die neuere Setzung: DaSGöttlicheund Menschliche, und zwar als Eines mit den Worten:DaS Unendliche und Endliche; wo unter dem letzte-ren so oft der besagte Wechselbalg spielte, unter dem erste-ren aber die Bedeutung des Unbeschränkten in dem Maßevordrang, daß jene des Unbedingten ganz aus den Augenschwand. Wie hätte da die Würde des Menschen alsodasjenige, was ihn über die bloßen Naturdinge wesentlich,