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gogischen Blendwerke bereits geltend ward. Weil in derbekannten, aufsteigenden Linie des Pädagogikers (Sinnlich-keit, Verstand, Vernunft) schon das Verständige oder Logi-sche über dem Sinnlichen erscheint; so wurde der Charakterdeö Ueberstnnlichen schon selbigem zuerkannt. Und der Scharf-sinn kam hinzu, welcher nun zwey Arten des Uebersinnli-chen aufführte. Aber nach welchem Gesetze der Logik, in,dem sie der Sache dient, können ein Formales und Rea-les auf solche Art, unter Einen und denselben Gattungs-begriff, zusammengefaßt werden? Und ist nicht die realeBedeutung in dem weitern Kulturkreise, wo daö Leben mitder Wissenschaft sich verbindet, allein geltend geworden?Wer denkt hier an die logische Kraft und Feinheit, an dasTalent oder die Verständigkeit als solche, wenn da mitkräftigem Ernste z. B. von dem Sinn für das Uebersinn-liche gesprochen wird? Wo der Geist ächter Bildung sichfindet, dringt der Tiefsinn vermittelst deö gesunden, richtigenGefühls in jenem Kreise dermaßen vor. Und der wahrhaftgesunde Verstand drückt dem Worte feine Bedeutung auf.Die Wissenschaft aber mag theilS vorbereitend Mitwirken,theilS den ächten, tiefen Sinn, wenn er sich dergestalt ein-findet, zur wissenschaftlichen Bestimmtheit hervorheben undauch so festsetzen.— Also das Uebersinnliche *) ist mit demunbedingt Realen Eins. So viel ist entschieden. Und diePsyche, im Unterschiede von der Physis geht auf diesemStandpunkte hervor als ein UebersinnlicheS, indem sie mitdem Geiste, wie die Physis mit der Materie, zusammenfallt.
Zn der psychischen Anthropologie gilt demnachder metaphysische Standpunkt und hiemit die Setzung:Geist und Körper. Und der empirischen Psycho-logie gehört, hingegen der pädagogische Standpunkt undmit diesem die Setzung: Leib und Seele. Also hierfindet sich zunächst ein empirischer Gesichtspunkt, aber kein
) Darst. d. allgem. Philos. S. 222.