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Auf dem bloß empirischen Standpunkte erscheinetfreylich in oder an dem Menschen nur Eines: das Phy-sische, obwohl gesteigert oder in seiner Art höher gebil-det. So nennet man ihn vielleicht Mikrokosmos, indem erals die höchste Sprosse in der „Leiter der Wesen" (bloßenNaturwesen) betrachtet wird. Und spricht man dabey auchvom Geiste; so ist dieser wieder — ein Physisches, wennauch Pas Mächtigste oder Feinste dieser Art. Der Arztmag, als Physiolog, den Menschen als physisches Wesenauffassen und betrachten; mit Recht, an seinem Orte! Weraber schlechterdings und überall keine höhere Ansicht deSMenschen kennt oder annimmt und, an ihrem Orte, geltendmacht: der ist eigentlich Materialist oder Naturalist. Ihmerscheint in dem Menschen nichts weiter, als ein gesteiger-tes Thier, da und wie eben die Natur Physisdie Wurzel der Thierheit ist. Und indem er den Menschenzum Gegenstände der Zoologie macht, wie das bloße Na-turwesen , nur mit diesem Grad - und Gestaltunterschiede;so gibt eS nach ihm keine Anthropologie, gerade wie seineNaturlehre jede Tugend-, Rechts- und Gotteslehre aufhebt.Ja der Naturalist, zumal der feinere, kann desto blenden-der, täuschender nnd hinreißender wirken: je mehr ihm al-lerhand empirische oder physische, in ihrer Art und an ih-rem Orte wohl schätzbare, Kenntnisse zu Gebote stehen. Wiegroß mag die EinwirkMg des feiner» Materialismus erstda seyn, wo ihm mehr als Eine Vorstimmung auf der an-deren Seite entgegenkommt, wo nicht allein Selbstsucht,überwiegende Sinnlichkeit, oder ein geheimes Interesse der-selben, sondern auch eine physische, auf dem ersten BildungS-wege natürlich entstandene und bereits mehr oder wenigerbefestigte, Ansicht der Dinge sich vorfindet! — Ja wo zudieser Stimmung des Verstandes jene Richtung des Wil-lens gekommen ist: da mag der sogenannte Zoolog, derMaterialist, welcher nun den Menschen mit dem bloßen Thie-re auf Eine Linie stellt, und dann selbigen auf einen höhe-ren Punkt derselben Linie setzt, mit lautem, jauchzendem