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für selbigen vor. Denn wie sollte ihn, bey jenem Zustandedes Geistes, ein solcher Mangel hier stören können? —So macht er an die Wissenschaft selbst keine überspannteForderung. Aber zugleich erhellet, daß die Philosophie alsWissenschaft selbst, da und wie selbige nur auf diesem Wegeder Fortbildung eintritt, nicht die Sache selbst, ja nicht ein-mal das Wissen, sondern nur die weitere Ausbildungdesselben im Ergründen und Bestimmen der Sache gebenoder gewähren könne.
Unsere Aufgabe sey übrigens auch hier 1) die Wür-digung, mit Rücksicht auf den Gang der höhe-ren Bildung, wie in dieser selbst jener Genius derMenschheit, welcher von der Gottheit auf keine Weise ge-trennt ist, erscheinet, und wie solche Würdigung nicht ohnedaö eigene und zwar metaphysische Denken, also nicht ohnedie eigene Ergründung re., möglich ist; und L) das wei-tere Selbstdenken, mit Hinsicht auf die Aufgabeder Fortbildung, da und wie auch die Philosophieunter diesem Gesetze der Kultur stehet, und da folglich jederSpatere, welcher im Gebiete derselben zu arbeiten berufenist, wenigstens Etwas zu ihrer Vervollkommnung beytragensoll! Nur so mag das Eine Unbedingte und hiemit daöreine (rationale) Princip stets völliger und bestimmter her-vorgehen , und zwar nicht auf Kosten, sondern selbst zumVortheile jedes Andern, was zwar nur bedingter Art ist,und folglich in jedem Verhältnisse nur bedingten Werth hat,aber an seinem Orte von dem Wesen «nd Zwecke derMenschheit nicht getrennt werden darf.