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Abgesehen nun von der tiefer eingehenden Frage, obdiese Empirie den Namen der Wissenschaft verdiene; soist klar, was dem (irgend Einem), der sich die Sacheoder daS Sachliches» vorstellen würde, unter den Worten„G eist, S eele, Vernunft", u. s. f. erscheinen müßte; ent-weder die bloße, leere Form oder die Natur als solche, d. i.im eigentlichen Sinne, wie selbige höchstens die Wurzel derThierheit genannt werden kann.
Vielleicht redet man auch von der „Weltseele,dem Welt- und Allgeist." Allein Worte geben keineandere Sache. Und soll da zugleich, sa vornehmlich ein Ne«aleS seyn; so ist dieß eben im Grunde kein anderer Geist,als jener, der in einem bekannten Felde der Naturwissen-schaft „Nervengeist, Weingeist" u. d. gl. heißt, d. i.die Physiö bis zu dieser Kräftigkeit oder Lebendigkeit entwi,ckelt, auf solche Weise gesteigert und dann auch unter diesemGesichtspunkte der Allheit aufgefaßt. So entscheidet dieSache.
Soll also die Anthropologie, indem sie zuvörderst vondem Geiste, der Seele u. s. f. handelt, eine philosophischeWissenschaft seyn; so muß sie von einem ganz andernGrunde ausgehen. Und eine Wissenschaft hjeser Art wei-set offenbar, als eine besondere, zurück auf die Philosophie.
Die Philosophie, wie solche in Vergleich mit den beson-der!» oder einzelnen Wissenschaften dieser Art wohl füglichdie allgemeine *) heißt, — ist Sachwiffenschaft und zwarWissenschaft derjenigen Sache, welche der Genius unsererSprache zeither vornehmlich daö Uebersinnliche genannt hat.Der Ur, oder Grundbeweis **) aber für diese Sache er-
' *) „Darstellung der allgemeinen Philosophie; aus demStandpunkte der höheren Bildung der Menschheit; mit besondererHinsicht auf ein Dedürfniß unserer Zeit. Zweyte, vermehrte undgrößentheils neu bearbeitete Auflage" (»826, München) S. »0 — »2-") Daselbst S. »6, »iS u. 328-