13
LwetteF Bild.
»
(Atelier von Emil. Emil bei der Staffelei, Emilie bei einerHandarbeit. Der Friede tritt unbemerkt ein.)
(an der vorderen Conliffe hängt eine große Karte von Europa).
Friede.
Sie soll'n mich nicht sehen.
Mer will ich nur wehen
Mit dem palmzweig, zu segnen den häuslichen Mrd.Ich Hab' ihn gestiftet.
Als im Innern zerklüftet
Der Jüngling beinah schon gegriffen zum Schwert.Ich zähmt' seine Seele,
Jetzt malt er in Gele,
In Gel nur des Friedens die Schrecken der Schlacht.Uun will ich erspähen,was seitdem geschehen,
Gb ihnen das Glück auch der Sriede gebracht.
Lmilie.
Aber, lieber Lmil, was siehst Du auf einmal so be-trübt aus? Komm, laß mich die Salten von Deiner Stirnglatt streichen, und dann guck' mir einmal in meineLoninxaugen und sag' mir, ob Du nicht glücklich bist.
Ln,».
Gewiß — ich bin sehr — sehr glücklich — und ichbin's durch Deine Loninxaugen. Aber bei einem Künstlergiebt es immer Momente, wo er, selbst wenn ihm ziveiso wunderbare Oberlichter im Atelier leuchten, mit sichund der Welt nicht zufrieden ist.
Lniitte.
was sind die Ursachen dazu. Sehen wir, ob ihnendiese beiden Oberlichter nicht heimleuchten können.
Lmtt.
Siehst Du, ich male jetzt schon Jahre lang Schlachtenauf Schlachten aus dem Siebenjährigen Kriege, aber ichhabe eigentlich noch gar keine Idee, wie solch eine Schlachtin Wirklichkeit ausffeht — und dann: der SiebenjährigeKrieg ist schon so lange vorüber — das Publikum in-teresstrt sich so recht nicht mehr dafür, wenn es in der