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Krieg und Friede : Festspiel zum Siebzigsten Geburtstage des Professors Emil Hünten ; Düsseldorf, 19. Januar 1897 ; Malkasten
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Gegenwart doch einmal wieder recht tüchtig losgehenwollte, dann könnte ich auch wirkliche Studien zu meinenBildern machen.

Emilie und Friede (zugleich).

Gott bewahre uns vor Krieg, Pest und kungersnoth!

Emil.

was erschrickst Du?

Emilie.

Ach, laß doch solch dumme Gedanken. Aber es istjetzt Srühstückszeit. Da hast Du als erstes Gericht dazueinen Kuß. und als zweites geh' ich Dir dazu eine SlascheBier holen. (Emilie ab.)

Friede.

G, welch ein Verständnis;

Des Manns, welche Kenntnis;,

wie süß ihm ihr Kuß feine Sorgen vertrieb?

Ach, wollten sie schauen

Die anderen Srauen

Doch all' aus den Gram ihrer Männer so lieb!

Emilie (mit einem Kind auf dem Arm und einer FlascheBier in der Hand).

Da bringe ich Dir auch zum Dessert noch ein drittesGericht. Das da kannst Du küssen, wenn Du Dein Bierausgetrunken hast.

Emil.

Das kann ich schon jetzt thun. was machst Du denn.Du kleiner Tausendsasa? (Er küßt das Kind.)

Emilie (schenkt ihm ein Glas Bier ein).

So, da hast Du zwei Sorgenbrecher auf einmal.

Emil (Emilie liebevoll anblickend).

Drei!

(Aus dem Nebenzimmer großes Kinderspektakel zu hören.)

Emilie.

Ah da muß ich doch einmal schnell Ordnungstiften. ß>alt' mir das Luischen einen Augenblick.

(Sie giebt ihm das Kind, darauf links ab. Emil tritt,das Kind auf dem Arm, wieder an die Staffelei und malt. Ausdem Nebenzimmer hört man, wie ein Kind bestraft wird.)