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geflüchtet. Eine wüste Fmsteriüß breiter sich itzt über dieserweite» Brandstätte aus, und de< elende, ermattete Überrestihrer Bewohner hat für einen neuen Sieger gleich wenig Wi-derstand und Verführung.
Raum ist fetzr gemacht auf der Bühne — und ein neuesVolkergeschlecht besetzt ihn, schon seit Jahrhunderten still, undihm selbst unbewußt, in den nordischen Wäldern zu einer er-frischenden Colonie des erschöpften Westen erzogen. Roh undwild sind seine Gesetze, seine Sitten. Unverrückt, als wäreer noch auf sali sch er Erde, und unversucht von den Gaben,die der unterjochte Römer ihm anbiethet, bleibt der Frankeden Gesetzen treu, die ihn zum Sieger machten; zu stolz undzu weise, aus den Händen der Unglücklichen Werkzeuge desGlücks anzunehmen. Auf dem Aschenhaufen römischer Prachtbreitet er seine nomadischen Gezelte aus, bäumt den eisernenSpeer, sein höchstes Gut, auf dem eroberten Boden, pflanztihn vor den Richterstühlen auf, und selbst das Christeuthum,will es anders den Wilden fesseln, muß das schreckliche Schwertumgürlen re.
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Außer den, sür den guten Styl überhaupt gegebenen Re-geln , kommen für die historische Darstellung, in logischer undästhetischerHinsicht,noch insbesondere die folgenden zu beobachten:
1. Das eigentliche Tempus für den historischen Styl istdas Im p er fect. Das Präsens muß nicht zu häufig ge-braucht werden, und zwar am zweckmäßigsten und wirksamstennur bey sehr wichtigen Erscheinungen und höchst ergreifendenSituationen, wo dann der Leser durch die möglichste Verge-genwärtigung der Vergangenheit auf eine begeisternde Weisein die Mitte der Handlung versetzt und gleichsam Theilnehmeran derselben wird.
2. Diese Regel steht in Verbindung mit der wesentlichnot,-wendigen klugen Vertheilung von Licht und Schatten,welche dem Geschichtschreiber gebiekhet, nur das Höhere, Wich-tige und Bedeutungsvolle hervor zu heben und zu beleuchten,