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1 (1825) Theorie der Beredsamkeit für alle Formen prosaischer Darstellung : nach den besten Quellen der Alten und der Neuern bearbeitet, und mit Mustern und Beyspielen belegt
Entstehung
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Wäldern zu einer erfrischenden Colonie des erschöpften Westenerzogen. Roh und wild sind seine Gesetze, seine Sitten; abersie ehren in ihrer rohen Weise die menschliche Natur, die derAlleinherrscher in seinen verfeinerten Sclaven nicht ehrt.

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Ein sehr paffendes Beyspiel von Umwandlung einer Schreib-art in die andere gibt Pölitz in seinem System des deutschenStyls. Ich rücke es hier ein, weil es kurz, treffend und beleh-rend bearbeitet ist, indem es zugleich die guten Eigenschaftenund die Fehler jeder Schreibart hervorspringend darstellt:

Bruchstück aus der nieder» Schreibart:

Wenn wir das irdische L,eben genauer betrachten, so kan»uns die Bemerkung nicht entgehen, daß wir auf der Erde weiseund gut gelebt haben müssen, wenn wir nach dem Tode einbesseres Schicksal erwarten wollen. Wir dürfen aber nur dasgegenwärtige Leben aus dem rechten Gesichtspuucte betrachten,um uns von dieser Wahrheit zu überzeugen; denn alle Versu-chungen und Prüfungen, die wir auf der Erde antreffeu, sol-len uns nicht von der Tugend abwendig machen, sondern bloßunsere Kräfte üben, und uns Muth und Stärke geben, umunsere künftige Belohnung nicht selbst zu verscherzen.""

Verwandlung dieses Bruchstücks in die mitt-lere Schreibart.

Sobald wir den Aufenthalt des Menschen auf der Erdeaus seinem einzig richtigen Standpuncte fassen, sobald muß sichuns die Überzeugung aufdringen, daß nur auf ein Leben imDienste der Weisheit und Tugend ein besserer Zustand jenseitsdes Grabes eintreten kann. Zu dieser großen Überzeugung wer-den wir uns um so sicherer erheben, wenn wir die mannigfalti-gen Prüfungen und Reize zum Abfalle von der Pflicht, die sichuns hier überall entgegen stellen, bloß für die Mittel unsererErziehung und Bildung halten, durch welche ein höheres Wesen