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1 (1825) Theorie der Beredsamkeit für alle Formen prosaischer Darstellung : nach den besten Quellen der Alten und der Neuern bearbeitet, und mit Mustern und Beyspielen belegt
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sich nur errathen laßt; z. B.Er ist dazu verführt, überlistet,ja sogar durch Drohungen dazu gezwungen worden."

5. Auch durch Umstands- und Beschaffenheits-wörter (^clvorbia) kann die Verbindung der Sätze gesche-hen, in welchem Falle gewöhnlich das Zeitwort, welches mansonst wiederhohlen müßte, das zweyte Mahl weggelaffen wird,z. B.Wie schnell fließt nicht unser Leben vorüber, zu schnellfür unsere Geschäfte, oft zu schnell selbst für unsere Empfin-dung." Oder:Von kaltem Schrecken bleich, bath jeder umsein Leben." Oder:Zu schwach ein Treffen zu liefern, zog ersich zurück."

4. Durch Mittelwörter der gegenwärtigen oder ver-gangenen Zeit. Auch in diesem Fall wird auf ähnliche Art einZeitwort oder ein Beziehungswort (pronomen relativum) weg-gelaffen. z. B.Eine blühende Insel ging hervor, der Tiefedes Meeres entrissenstatt: welchesich der Tiefe des Mee-res entrissen hatte, oder welche der Tiefe des Meeres ent-rissen wurde. Oder:Die ersten Blumen der sich verjüngen-den Erde zeigen sich, unser Auge erfreuend;" statt: welchesich verjüngt und erfreuen unser Auge.

5. Durch Zahlwörter.

6. Die engste Art der Verbindung geschieht durch dieBindewörter (conjuuctiones), deren eigentliche Bestim-mung dieses ist. Es gibt aber in dieser Hinsicht so viele Ver-bindungsarten, als es Arten der Bindewörter gibt. Diese letz-tern sind entweder

a) vereinigende Bindewörter, welche nicht nurdie Sätze, sondern auch den Sinn derselben vereinigen; oder

b) trennende, welche zwar die Sätze vereinigen, aberden Sinn derselben abtheilen, indem sie den Unterschied derGegenstände bemerkbar machen.

Die v er einig e nden Bindewörter haben wieder meh-re Arten:

i. V e r k nüp fe nde oder v er b in d e n d e in engerer Be-deutung (coujunctiones copulutivue), welche die Sätze durch