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1 (1825) Theorie der Beredsamkeit für alle Formen prosaischer Darstellung : nach den besten Quellen der Alten und der Neuern bearbeitet, und mit Mustern und Beyspielen belegt
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Vortrag nicht verstehen konnten." Dieß kann sowohl heißen:Sie waren so vertheilt, so von mir entfernt — als auch: siezeigten so wenig Aufmerksamkeit. „Ich habe gewisse Mittelin den Händen;" kann heißen: ich habe zuverlässige Mit-tel; und auch: ich habe solche Mittel, die ich noch nicht wohlangeben darf oder will.

3. Alle Wörter, die entweder gar keinen, oder keinenhinlänglich bestimmten Sinn haben; z. B. spinthisiren, Schnur-pfeifereyen u. d. gl. Sie dürfen höchstens im komischen Styl,und auch da nur sehr mäßig und behutsam gebraucht werden.

4. Alle unedlen und gemeinen Ausdrücke, z. B. kriegen,statt bekommen. Hierher gehört auch der unschickliche Ge-brauch des Zeitworts thun, z. B. trinken thue ich nichtmehr; insinuiren thust du dich damit nicht.

5. Fehlerhafte Präpositionen; z. B. ich habe es vor ihngethan, statt für ihn; oder er starb für Verdruß, statt vorVerdruß.

6. Unrechte Beugungsfalle in Verbindung mit Zeitwörternoder Präpositionen; z. B., Es freut mich. Ihnen zu sehen,statt Sie zu sehen. Ohne ihr oder ihm, oder dir kann ichnicht leben, statt ohne sie oder ihn, oder dich.

7. Fehlerhafte Häufung überflüssiger Wörter; z. B. sei-ner Mutter ihr liebstes Kind. Meines Bruders sein Messer.

§. 23.

Solöcismen gegen die logische Sprach-lich t i g k e i t.

i. Willkührliche Verwechslung allgemein angenommenerRedensarten gegen solche, die es nicht sind. So wäre es z. B.unrichtig, wenn man sagen wollte: in Verknüpfung stehen,da die Redensart: in Verbindung stehen, allgemein ange-nommen ist.

s. Alle v e r a lt e te n, schwerfälligen, auffal-lend ungewöhnlichen, gezierten und affeetir-