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2 (1824) Bibliothek der Humanitäts-Wissenschaften zur Selbstbildung für Jünglinge von reiferem Alter : philosophische Wissenschaften
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Die Freundin» blickt die FreundiNn an.

Der Freund den Freund, und Hand in HandSagt jener Blick und dieser Druck:

Es muß geschieden seyn.

Wonne der Wehmuth,

Rührung erhabner Lust,

Füllt unsre Augen,

Hebt unsre Brust.

Die Stunde naht, der Abschied winkt,

Und wie durch Wolken Luna blinkt,

So blicken wir gerührt uns anIm baldgetrennten Kreis.

Wonne der Wehmuth,

Rührung erhabner Lust,

Füllt unsre Augen,

Hebt unsre Brust.

Doch eh' wir scheiden, schwören wir:

Ihr werdet dort, wir werden hier.

Durch treue Liebe stets vereint.

Im Geiste nahe seyn.

Vater der Liebe,

Hör' unsern Abschiedsrund jBlicke hernieder!

Segne den Bund!

Und trennen uns gleich Meer und Land,Vereinigt doch uns dieses Band,

Und fester knüpft, nach kurzer Frist,

Es einst die Ewigkeit.

Vater der Liebe,

Hör' unsern Abschiedsrunö!

Blicke hernieder!

Segne den Bund!

So scheiden wir getrost von hier

Und, Gott geleit' euch! flehen wir

Wir seh'n uns wieder! stoßet an!

Und klingt: aufs Wiederseh'n!Philosoph.Abtheil.il. Band, E e'