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Laß mich streben,
Dir zu leben!
Dir zu sterben!
Deines Vaters Reich zu erben!
Verachte denn des Todes Grau'n,
Mein Geist! Er ist ein Weg zum Schau'»,Der Weg im finstern Thale!
Er sey dir nicht mehr fürchterlich!
Ins Allerheiligste führt, dichDer Weg im finstern Thale!
GottesRuh' istUnvergänglich!
Überschwenglich!
Die Erlös'ten
Wird sie unaussprechlich trösten!
Herr! Herr! ich weiß die Stunde nicht,Die mich, wenn nun mein Auge bricht.Zu deinen Todten sammelt!
Vielleicht umgibt mich ihre Nacht,
Eh' ich dieß Flehen noch vollbracht,
Mein Lob dir ausgestammelt!
Vater!
Vater!
Ich befehleMeine SeeleDeinen Händen,
Jetzo, Vater, deinen Händen!
Vielleicht sind meiner Tage viel;
Ich bin vielleicht noch fern vom Ziel,
An dem die Krone schimmert!
Bin ich von meinem Ziel noch weit.
Die Hütte meiner Sterblichkeit,
Wird sie erst spät zertrümmert:
Laß mich,
Vater!
Gute Thaten,
Gut« Thaten