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Noch blüht des Himmels Schöne,
Noch mischen brüderlichIn unsers Herzens TöneDes Frühlings Laute sich.
Drum such' im stillsten ThaleDen blüthenreichsten Hain,
Und gieß aus gvldner SchaleDen frohen Opferwein!
Noch lächelt unveraltetDas Bild der Erde dir.
Der Gott der Jugend waltetNoch über mir und dir!
Hölderlin.
Dieses und jenes Leben.
Noch schauen wir im dunklen Wort;
Noch reißt uns Wahn und Jrrthum fort!
Und unser wankender VerstandHat, abgewandt
Von Gott, oft Gottes Rath verkannt.
Auch selber der, der weiser denkt.
Sich nicht in jeden Abgrund senkt,
Zwar forscht, doch mit Bescheidenheit:
Dringt doch nicht weit §
Umringt von tiefer Dunkelheit!
Uns decket Dunkelheit vom Herrn!
Am Grab' hier, sollen wir nur fernDes Ewigweisen Rathschluß seh'n!
Von weitem steh'n.
Und noch in's Heiligthum nicht geh'n!
Wenn, vor dem Schöpfer tief gebeugt.
Die kühne Wißbegier auch schweigt:
So tragen wir der Sünde Joch,
So flieh'n wir doch
Des Gottversöhners sanftes Joch!
Ach, wir der Übertretung Raub!
Wir ew'gen Seelen! und wir Staub!