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Der Genius V.d.D.K.z.g.U.u.H. : Malkastenstück in einem Aufzuge ; 50jähriges Stiftungsfest des Vereins der Düsseldorfer Künstler z. g. U. u. H. am 1. Juli 1894
Entstehung
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(Zum Knappen)

Spitzbub', komm zu unfern Gäulen,

Müssen im Galoppe gehnHeut' noch sechs bis sieben Meilen,

(dem Maler die Rechte gebend und mit der Linkendas Geldsäckchen nehmend)

Farbenklecks'r, auf Wiedersehn!

Maler (ihm das Säckchen bestreitend).

Ach, Herr Ritter, laßt's doch liegen.

Dieses Sümmchen ist ja mein.

Einen von hochdero SiegenSollt' dafür ja conterfei'n.

Ritter.

Pinselfex, zu andern ZeitenBin ich gern dazu erbötig.

Jetzt, wo's geht ans Reiten, Streiten,

Hab' mein Geld ich selber nöthig.

Jetzo gilt's, in allen StückenSchildburgs Wehrkraft zu bezwingen,

Schwerter schmieden. Panzer flicken.

Einen Stückmeister zu dingen.

Dafür muß manch' blanker ThalerSpringen in die weite Welt,

Drum für jetzt adio, Herr Maler,

Heut' Hab' ich für Euch kein Geld.

(Ritter mit Knappen ab.)

Maler (allein).

Was? führt man mich an der Nase?

Auftrag neben Auftrag drängt sich.

Und dann wie die SeifenblaseAlles in der Luft zersprengt sich.

Doch der Fürst von Langenwaden,

Ließ sich heute sagen an;

So ein Fürst von Gottes Gnaden,

Das ist doch ein andrer Mann.