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Der Genius V.d.D.K.z.g.U.u.H. : Malkastenstück in einem Aufzuge ; 50jähriges Stiftungsfest des Vereins der Düsseldorfer Künstler z. g. U. u. H. am 1. Juli 1894
Entstehung
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Schon hör' ich treppauf ihn steigen —

Ob's wohl einen Auftrag gilt? —

Gut, daß ich ihm gleich kann zeigenVon ihm selbst ein trefflich Bild.

Fürstengnnst, du bist der Bronnen,

Draus das Gold dem Künstler blinket, »

Bist zugleich -das Licht der Sonnen,

Draus der Ruhm ihm strahlend winket.

Fürst Von Langenwaden (der eine sehr dicke rotheNase hat, mit einem Kammerherrn auftretend).

Fürst (sehr freundlich und herablassend).

Seid schon lang von fern bekannt mir.

Freut mich jetzt. Euch nah zu sehn.

Gebt nur dreist die Künstlerhand mir.

Bin so gern der Kunst Mäcen.

(Er drückt dem Maler, der eine tiefe Verbeugung macht,die Hand.)

Kammcrherr.

Durchlaucht, wollt' auch mir erlauben.

Ihm mein Kompliment zu machen;

Denn die Kunst, Ihr könnt mir's glauben.

Hat mich ganz und gar im Rachen.

(Er macht dem Maler eine sehr artige Verbeugung.)

Fürst.

Besser paßt's dem guten Fürsten,

Kunst zu fördern und zu heben.

Als nach Schlachtenruhm zu dürsten.

Kostend Blut und Menschenleben.

Und im Kunstbeförd'rungsdrange,

Der die Brust mir ganz durchkleistert.

Sammle ich schon lange, lange.

Was die Kunst auf Leinwand meistert.