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Zwei Festreden
Entstehung
Seite
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einen setzen, so weist man insgeheim mit schmerz-licher Bestimmtheit, dast man diese Hoffnungenwird enttäuschen müssen. 5o roustte ich damals,dast ich nicht der Nachfolger meines Vaters und !meiner Väter sein, wenigstens nicht in der Form, ^wie man es stillschweigend von mir verlangte,und dast ich die alte Firma nicht weiter in dieZukunft führen würde. Was ich statt dessenwürde tun wollen und können, war mir sehr un-deutlich, und daher meine Beklommenheit. ZehnJahre später war mein besetz mir klarer. OieFirma war längst getilgt, und was ich für meinTeil hatte tun wollen und können, das war: vondem, was ich gesehen, in dichterisch übertragenerWeise zu erzählen, im Nahmen eines beschlechter-Nomans, der ein Stück bürgerlich-deutscherSeelengeschichte festhält, und von dessen Schick-fal ich nur aus der tiefsten Dankbarkeit meinesLebensgefühles sprechen kann. Denn er ist eindeutsches Hausbuch geworden; die zweite (Gene-ration ist es schon, die es in Händen hält, jungeLeute, die in der Wiege lagen oder noch nicht ge- ;boren waren, als ich daran schrieb; und eines !Tages das heistt kaum zu kühn prophezeien iwird es eingehen in die universelle und volks- §tümliche Sammlung, die die kulturelle Haupt- ^leistung der heute jubilierenden Firma, des Ver-

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