Vorwort
Ich weif nicht, ob diese kleine Publikation hinlänglichvielen Leuten zu Dank geschieht, um sich durch ihre Teil-nahme als gerechtfertigt zu erweisen, aber sie ergab sichvon selbst und wird zum mindesten keine Verwunderungerregen. Das Leben, das zu so manchen Abenteuern undVerwirklichungen führt, die unserer einsamen Jugend ineinem örade unzukömmlich schienen, daf wir ihre Vor-hersage mit ungläubigem öelächter ausgenommen hät-ten, hat den Verfasser nun ein paarmal auch in diesoziale Situation des Festredners geführt, ihn dazu be-rufen mit jenem eigentümlichen Stimmklang, worin einschmeichelhafte« Zureden nur schlecht die kategorische Un-widersprechlichkeit der Forderung verbirgt, und welchemnur besonders kalte, unverbindliche und zum Neinsager»tüchtige Naturen sich zu verschliefen vermögen; und derzweite klnlaf, bei dem es geschah, war ausschlaggebendfür diese Veröffentlichung. Daf „Neclams Universal-Bibliothek" die Ansprache, die zu ihrem Lob und Preisgehalten wurde, sich cinzuverleiben geneigt war, versiehtsich; aber, von der räumlichen Unzulänglichkeit diesesdreiviertrlstündigen Elückwunsches zu schweigen, warendie Herausgeber der grofartigen Sammlung nicht dieNlänner, nur auf die Herstellung einer Propaganda-schrifl für ihr Haus, ihr Werk bedacht zu sein. Nicht dassollte nach ihrem Willen dies Heftchen darsiellen, undnicht nur der äuferen Auffüllung wegen kam man über-ein, die andere, die nichts mit Leipzig und Neclam zu tun
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