nichts mit der Länge zu tun usw. Ich glaube, derBrief war gut. Oie sachliche Not machte michberedt; und jedenfalls hatte er zur Folge, dastFischer, der jetzt vielleicht erst persönlich in Aktiontrat, beschlost, den Noman, wie er war, zudrucken.
Oie beiden Bände erschienen, und es sah rechtsehr danach aus, als sollte des Berlages undmeine eigene geheime Lkepsis recht behalten.Wie? hiest es, sollen die dicken Wälzer wiederNIode werden? Ist es nicht die Zeit der Nervosi-tät, der Ungeduld, die Zeit des Kurzen, der keck-künstlerischen ökizze? Vier öenerationen Bürger-tum, zum Auswachsen. Oie Kritik verglich denNoman mit einem im Lande malenden Last-wagen. — Freilich, es gab sogleich auch andereLtimmen. Da war ein armer jüdischer Kritikerund Theoretiker, Lamuel Lublinski mit Namen— er war krank und ist nun schon lange tot. Oerschrieb im „Berliner Tageblatt" mit sonderbarerBestimmtheit: „Dieses Buch wird wachsen mitder Zeit und noch von öenerationen gelesen wer-den." Wenn es Leute gab, die ihm glaubten —der Autor von „Buddenbrooks" gehörte kaumzu ihnen, ös dauerte ein Jahr, bis die ersten tau-send öxemplare verkauft waren. Dann beschlostFischer die wohlfeile einbändige Ausgabe auf
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