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Zwei Festreden
Entstehung
Seite
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Hoffnung, ohne viel Verzweiflung: hier denn,ich hatte getan, was ich konnte.

Ich hatte lange zu warten. Dann ich lageben als Einjähriger im Münchener öarnisons-lazarett, mit Sehnenscheideentzündung, die ichmir beim Parademarsch zugezogen kam einSchreiben des Verlages, des Inhalts, er glaubenicht an die Aufnahmebereitschaft der Öffent-lichkeit für ein so umfängliches Werk. Er er-kläre sich aber erbötig, das Buch zu übernehmen,wenn ich bereit sei, es um die Hälfte zu kürzen. IIun, der melancholische Soldat, der da aufdem Lücken lag, hatte weder ein äusieres nochein inneres Necht, beleidigt zu sein; er war weniggeneigt, viel Wesens von seinem Werk zu machen.Aber seine sachliche Überzeugung verbot ihm, aufdiesen Vorschlag einzugehen und hätte es ihmverboten, auch wenn er nicht sein bescheidenesAuskommen gehabt und auf den Absatz des un-praktischen Manuskripts wirtschaftlich hätte bren-nen müssen. Er schrieb dem Verlage mit Bleistifteinen langen Brief, worin er ihm auseinander-setzte, das) der grosie Umfang eine wesentlicheEigenschaft des Buches sei und dasi man es ver-pfusche, wenn man damit nach seinem Willenumgehe. Es gebe Bücher, die nichts seien, wennsie nicht ausgiebig seien, Kurzweiligkeit habe

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