habe mit Iugendermnerungen in meiner Pro-duktion ja nie gespart und könnte mich hier nurwiederholen. Von Iugendermnerungen lebt derganze «vornan, der unter meinen Büchern zuLübeck die unmittelbarsten stofflichen Beziehun-gen besitzt: „Buddenbrooks"; und Iugenderinne-rungen spielen stark in die Kllnstlernovelle hin-ein, die, ihm atmosphärisch nächsiverwandt, aufihn folgte, den „Tonis Kroeger". Nicht umdirekte und anekdotische Kindheits- und Ur-sprungsreminiszenzen ist es mir hier und heutezu tun, sondern um öeisiigeres und Wesentliche-res, um ein Bekenntnis, abzulegen vor Ihnen,meinen Vlitbllrgern, ein Bekenntnis zu Lübeck„als Lebensform". Denn offen gestanden, wennich für meinen Vortrag ebendiesen Titel wählte:„Lübeck als geistige Lebensform", so ist dieLebensform und Lebensauswirkung eines Lü-beckers gemeint, des Lübeckers, der vor Ihnenspricht, der ein Künstler, ein Schriftsteller, einDichter, wenn Sie wollen, geworden, und alsKünstler, als Schriftsteller ein Lübecker gebliebenist. Insofern allerdings ist das, was ich heute zugeben habe, Autobiographie, Erinnerung: Selbst-erinnerung und Selbsterkenntnis, die Sie mir,bitte, nicht als Selbstgefälligkeit auslegen wollen.Vielmehr must ich hoffen, dast Sie sie mit mir in
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