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Der allen ein Geheimnis war, vielleicht war er sichselber eins?
Seine Lebenshaltung war sonderbar, sie stach ab gegenjedwede Gepflogenheit zeitgenössischen Monarchentums.Im Sommer stand er um drei Uhr auf... Aber um dreiUhr geht man zu Bett, wenn man von Gottes Gnadenund folglich geboren ist, sein Leben ein wenig zu genießen!Kaum war ihm das Haar gemacht, so begann er zu re-gieren. Regierte er denn gut? Jedenfalls mit einemEigensinn, einem Mißtrauen, einem Despotismus, derunerhört und grenzenlos zu nennen war, der sich auf alleGebiete, auf das Kleinste wie auf das Wichtigste erstreckteund der Arbeit aller anderen die Würde entzog. Er liebtedie Arbeit in dem Maße, daß er sie ganz allein an sich rißund seinen Dienern nichts davon gönnte, denn was fürsie übrigblieb, war Schreiberfron, ganz ohne Ehre undSelbständigkeit, und er beargwöhnte und kontrolliertesie auch hierin noch auf das beschämendste. „Lotto raoomsuckito" (so nannte er mit Recht oder Unrecht dieganze Menschheit) würde nach seiner Überzeugung ihnund den Staat sofort zu betrügen suchen, wenn er sieim geringsten gewähren ließ, und ein Gutes hatte jaseine vollkommene Vertrauenslosigkeit: Die Beamtenmußten damit rechnen, daß jede Sache vom Königselbst untersucht werde, und die Untertanen warensicher, daß ihre Eingaben und Beschwerden nicht unterden Tisch fielen, sondern daß alles wirklich vor denKönig komme, welcher nicht duldete, daß irgend etwas
Mann. Friedrich und die große Koalition,