Friedrich und die große Koalition
Ein Abriß für den Tag und die Stunde
-Oa, womit soll man anfangen! Der Geschichtschreiber— und nun gar der Gelegenheitshistoriker — ist immerjener Versuchung ausgesetzt, der Wagner auf das groß-artigste erlag, als er, eigentlich nur gesonnen, den Unter-gang seines Helden aufzuführen, von einer begeisterungs-vollen Pedanterie sich immer weiter im Mythos rückwärtslocken ließ, ein immer größeres Stück der „Vorgeschichte"mit aufzunehmen sich genötigt fand, bis er endlich amGrundanfange und Anbeginn aller Dinge notgedrungenhaltmachte: beim tiefsten Ls des Vorspieles vom Vorspiel,womit er denn feierlichst und fast unhörbar zu erzählenanhob. Da aber Raum und Zeit den lebhaftesten Protestdagegen erheben, daß wir bei dieser Skizze der Ursprüngeeines Krieges, dessen Wiederholung oder Fortsetzung wirheute erleben, mit dem tiefen Ls beginnen, so wollenwir uns einen Stoß geben und mit dem großen Miß-trauen den Anfang machen, dem tief wurzelnden und,
Mann, Friedrich und die große Koalition.
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