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endlich, endlich in Ermattung nach allen Ausschwei-fungen ein langes, leises Arpeggio in moll hin-rieselte, um einen Ton emporstieg, sich in cknr auf-löste und mit einem wehmütigen Zögern erstarb. —
Hanno saß noch einen Augenblick still, das Kinnauf der Brust, die Hände im Schoß. Dann stander auf und schloß den Flügel. Er war sehr blaß,in seinen Knieen war gar keine Kraft, und seineAugen brannten. Er ging ins Nebenzimmer, strecktesich ans der Chaiselongue aus und blieb so langeZeit ohne ein Glied zu rühren.
Später wurde zu Abend gegessen, worauf er mitseiner Mutter eine Partie Schach spielte, bei derniemand gewann. Aber nach Mitternacht noch saßer in seinem Zimmer bei einer Kerze vor dem Har-monium und spielte, weil nichts mehr erklingendurfte, in Gedanken, obgleich er gewillt war, morgenum halb sechs Uhr aufzustehen, um die wichtigstenSchularbeiten anzufertigen.
Dies war ein Tag aus dem Leben des kleinenJohann.
3 .
Mit dem Typhus ist es folgendermaßen bestellt.
Ter Mensch fühlt eine seelische Mißstimmungin sich entstehen, die sich rasch vertieft und zu einerhinfälligen Verzweiflung wird. Zu gleicher Zeit be-mächtigt sich seiner eine physische Mattigkeit, diesich nicht allein auf Muskeln und Sehnen, sondernauch auf die Funktionen aller inneren Organe er-