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2 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
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die ihn zuweilen befallen konnte, seine Wangen nochhagerer erscheinen ließ und ihm so seltsam zu Gesichtestand . . .Ich möchte doch an dem Eßgeschirr be-teiligt werden! Wieviele Löffeln und Gabeln be-komme ich denn? Ich sehe, ich bekomme beinahenichts! ..."

Aber Bester, was willst du denn mit den Sachenanfangen! Du wirst ja gar keine Verwendung dafürhaben! Ich begreife nicht... Es ist doch besser,solche Dinge bleiben im Familiengebrauch. . ."

Und wenn es auch nur als Andenken an Mutterwäre," sagte Christian trotzig.

Lieber Freund," erwiderte der Senator ziemlichungeduldig . . .ich bin nicht aufgelegt, zu scherzen. . . aber deinen Worten nach zu urteilen scheintes, als wolltest du dir als Andenken an Mutter eineSuppenterrine auf die Kommode stellen? Ich bitte,doch nicht anzunehmen, daß wir dich übervorteilenwollen. Was du an Effekten weniger erhältst, wirddir natürlich demnächst in anderer Form ersetzt wer-den. Es ist mit dem Weißzeug ebenso ..."

Ich wünsche kein Geld, ich wünsche Wäsche undEßgeschirr."

Aber wozu denn, um Alles in der Welt?"

Jetzt aber gab Christian eine Antwort, die be-wirkte, daß Gerda Buddenbrook sich ihm eilig zu-wandte und ihn mit einem rätselhaften Ausdruckin ihren Augen musterte, der Senator sehr raschdas Pincenez von der Nase nahm und ihm starr ins