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die Familie im weiteren Sinne versammelt, wennauch nicht gradezu im weitesten, denn durch dieOeverdiecks ist man auch mit den Kistenmakersein wenig verwandt, durch diese mit den Möllen-dorpfs und so fort. Es wäre unmöglich, eine Grenzezu ziehen! . . . Die Oeverdiecks aber sind vertreten,und zwar durch das Haupt, den mehr als achtzig-jährigen Doktor Kaspar Oeverdieck, regierenderBürgermeister.
Er ist zu Wagen gekommen und, gestützt aufseinen Krückstock und den Arm Thomas Budden-brooks, die Treppe heraufgestiegen. Seine Anwesen-heit erhöht die Würde der Feier. . . und ohneZweifel: Diese Feier ist aller Würde würdig!
Denn dort, im Saale, vor einem als Altar ver-kleideten, mit Blumen geschmückten Tischchen, hinterdem, in schwarzem Ornat und schneeweißer, ge-stärkter, mühlsteinartiger Halskrause, ein junger Geist-licher spricht, hält eine reich in Rot und Gold ge-kleidete, große, stämmige, sorgfältig genährte Personein kleines, unter Spitzen und Atlasschleifen ver-schwindendes Etwas auf ihren schwellenden Armen. . .ein Erbe! Ein Stammhalter! Ein Budden-brook! Begreift man, was das bedeutet?
Begreift man das stille Entzücken, mit dem dieKunde, als das erste, leise, ahnende Wort gefallen,von der Breiten- in die Mengstraße getragen wor-den? Den stummen Enthusiasmus, mit dem FrauPermaneder bei dieser Nachricht ihre Mutter, ihrenBruder und — behutsamer — ihre Schwägerin um-