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1 (1911) Vorarbeit zu einer Geschichte unserer Sippe : Als Ms. gedr. [Hauptw.].
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dessen Schuldbekenntniß Seite 62 derMatricula geht hervor, daß das Hausin der Mühlenstraße lag.)

1620: im Register Donationes zum Klock-thurm zu der Stadt von den Bürgerncolligiret: 1 Mark dedit Michel Ge-ring k.

1621: dt. Donationes vnd zuefellige dinge:1 / 2 Mark 2 Schilling dedit M i c h e 1 Ge-ring k vor 1 / 2 stein vnd 2 Pfd. bley.

1621: 9. Mart. 5 : im Taufregister der ev.Gemeinde Slawe steht (meist war da-mals der Tauftag auch der Geburtstag,denn sonst steht es ausdrücklich dabeibemerkt): Lisabeth Jeringes (III. 5.)getauftt. der Vater Mitehell Jeringk,ein g 1 a s e r a 1 h i e, die Mutter L i s a-bett Gerdes (III. 1. a.). Päten: Mi-chell Otto ein Schuster, Bigell Wolersbürtig von Stolp, Joachim Otto einesSchusters Hausfrauw und Ursula Ba-kers so von Stolp bürtig, H. JohannisSchwerders eheliche Hausfrauw (vondem letzteren steht am 14. Juli im Tauf-register, daß er ein vornehmer Bürger,Gewandtschneider und Provisor derArmen sei.)

1622: steht im Register der Kirchen Kas-sen unter Bürger Hauptstuhl und Ren-ten: Michel Geringk: AusgethaneHauptgelde 120 Mark accepit MichelGeringk auf Martini 22; diese zu be-zahlende Rente von 40 fl. kehrt nunjährlich wieder in dem Voranschlag, inden Einnahmen weniger regelmäßig.

1622: Dieselbe Schuld ist auch eingetra-gen in der Matricula des Armenhausesunter: Der Börger Schuldt an die Kirchezu Schlawe: Michel Geringk 40 fl.Pfand setzt dafür domum cum pertinen-tijs zwischen Jochim Berlins (Eltesterder Bauleute) und Marten Dreweken(ein Brauer) Hauses einbelegen. Acce-pit auf Martini Anno 1622.

16221649: Michel zahlt während die-ser Zeit an Hauptstuhl und Rentevon 40 fl. und Pacht für eine Cafelim alten Schlawischen Felde. DieseCafel geht 1648 auf Hinnerson (wohlsein Schwiegersohn IV. 1. a.) über.1649 erscheint Michel Geringk zumletztenmal unter Hauptstuhl und Zin-sen der Bürger mit dem Vermerk:Istrieht vid abgelegte Hauptgelder.

1622: 9. Oct.: im Taufregister als Päte:bei Verona Berlins, des Joachims Ber-lins, der Bauleut Eltester und der Mar-garethe, des Lorenz Knossen S. (wohl:selig) nachgelassene Tochter: HansGering, Glaser genannt, ausser ihmAnna Manteufels Friedrich PantelsEhefrau und Dorothea Vanselow, PaulSalemons Ehefrau. (Diesen Hans Ge-ring habe weiter nie mehr angetrof-fen, es könnte der Vater, Sohn oderBruder von Michel G. sein, wahrschein-lich wird aber eine Verwechslung desTaufnamens vorliegen, zumal MichelGering ja kurz vorher, wie aus denvorigen Auszügen hervorgeht, der Nach-bar des Joachim Berlins geworden war.

1623: im Reg. der Kirchenkassen: 1 / z deditMichel Geringk pro sepulturafilii (Begräbnis des Sohnes).

1626 im Reg. der Kirchenkassen: unteralte eingemahnte Schuldn der Bürgere:6 Mark Michel Gehringk Zinsente ao. 623 attulit ipse eod. unter Haupt-stuhl und Renten der Bürger folgt dann:MichelGehring accepit (empfängt)40 fl. und endlich unter den Ausgaben :was an die Pfarrhäuser, Schulgebewdeund dero Pertinentien gewandt: 1 / 2Mark Accepit Michel Geringk vor etz-liche Fenster auszubessern in der Schu-len Anno 23 und 2 newe kleine Luft-fensterches in der Kasten einzusetzensolut(io) 13. Octob. Anno 1626.