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Nr. 19. Dieselbe Familie wie Nr. 14,früher in Thüringen, später inSachsen und der Altmark, frühe-res Wappen 1825. Vater des Ei-senbahnpräsidenten Göring in Al-tona siegelte damit. Von Weiß undRot gespalten. Vorne 2 pfahl-weise gestellte und goldbesamteund grünbebortete Rosen; hinten3 (2. 1) silberne Doppelhaken.Kleinod: Die \veiße Lilie. Dek-ken rot-weiß. (Eine Wappenva-riante führt als Kleinod 3 rote Ro-sen an einem Stengel.)
Nr. 20. Familie Gering, St. Gallener Fa-milie ; aus Kuli neues Wappenbuchder Bürgerschaft St. Gallen. (Zü-rich 1853.) Dasselbe Wappenkommt in Vigil Räbers Wappen-buch in der Großherz. Weimar-schen Bibliothek vor: Sebold Ge-rung. In Gelb ein springendes wei-ßes Einhorn. Kleinod: Das Ein-horn wachsend in die rot-gelbenDecken übergehend.
Nr. 21. Familie Gerung; aus Bürgerwap-penbuch Nürnberg. Handschriftin der Staatsbibliothek Paris. Gelbüber Blau geteilt. Oben ein wach-sendes rotes Einhorn, unten dreisechsstrahlige, gelbe Sterne (2, 1).Kleinod: Das wachsende rote Ein-horn zwischen Gelb über Blau ge-teiltem Fluge, in der blauen Fel-dung die 3 Stern. Decken: Rechtsblau-gelb, links rot-gelb.
Nr. 22. Familie in Regensburg; aus Sieb-macher und Helmers WappenbuchIII 119. In Gelb ein aufrechterschwarzer Bär eine Lanze schul-ternd.
Nr. 23. Martin Göring in Memmingen. InRot ein natürlicher Strauß ein Huf-eisen im Schnabel.
Nr. 24. Georg Christoph Göringer, Stu-dent, gest. 1661, Nürnberg; ab-stammend von Hans Göringer1532, der dasselbe Wappen führte,Siebmacher T. 46 B. V 1. In Rotein erniedrigter, eingebuchteterweißer Sparren, die Spitze in eineweiße Lilie auslaufend; im Schild-fuße noch eine weiße Lilie. (Va-riante: Im Schildfuß ein blauer (?)Dreiberg.) Kleinod: Rot-weißerPausch mit der silbernen Lilie.Decken rot und weiß.
Zusatz von P. Göring: Zum Vergleichließ ich in Nr. 1—10 alle Wappen zu-sammenzeichnen, welche einen Ring ent-halten.
Einen Löwen enthalten die WappenNr. 5, 7, 8, 13 und 18. Der Löwe sollvon einer Familie Göring in Mellingenim Aargau geführt worden sein, dort gehtdie Sage, daß die freien Bürger das Rechthatten den Habsburger Löwen zu führen.
Nach dem Druck der 2 Wappentafelnlernte ich noch folgende Wappen kennen,die von Familien unseres Namens geführtwurden.
Nr. 25. Zwei voneinander gekehrte Mond-sicheln führten um 1100 dievon Geringen oder Gerringen,ein schwäbisches, uradliges Ge-schlecht und Lehnsleute der Gra-fen von Calw.
Nr. 26. D. Johann Martin Trechsel, Groß-kopf genannt, gibt in seinem: er-neuertes Gedächtniss des Nürn-bergischen Johannis Kirchhofs ge-druckt bei Adam Jonathan Fels-eckers seel. Erben 1735, S. 188, 269und S. 338 an: Der Schild ist quergeteilt und führt oben einen wach-senden, grimmenden Löwen miteinem dreiknotigen Schwanz, un-ten eine Rose. Oben über steht einetwas gegen die rechte Seite ge-